Black Lives Matter!

Weltweite Proteste gegen Polizeigewalt in den USA. Auch wir waren in Düsseldorf dabei!

 

Am 25. Mai 2020 kam George Floyd, ein 46-jähriger Schwarzer Mann, in Minneapolis, USA, nach rassistischer Polizeigewalt ums Leben. Hätte die Polizei nicht rechtswidrig unverhältnismäßige Gewalt gegen ihn angewendet, würde er heute noch leben.

George Floyds Tod ist kein Einzelfall. Er reiht sich ein in eine Serie von rassistischen Gewalttaten gegen Schwarze Menschen, die das Ausmaß von Gewalt und Diskriminierung in den USA sichtbar machen. Die Polizei in den USA verletzt erschreckend häufig die Menschenrechte, insbesondere die von marginalisierten Gruppen, vor allem von Schwarzen Menschen. Alleine im Jahr 2019 starben im Zusammenhang mit Polizeieinsätzen in den USA mehr als 1000 Menschen. Das sind nicht nur Zahlen, sondern Menschenleben: das sind Eltern, Geschwister, Partner_innen, Kinder.

Die Polizeibeamten, die an dem für George Floyd tödlichen Einsatz beteiligt waren, wurden entlassen. Inzwischen wurde gegen alle vier Polizisten Anklage erhoben. Aber dies alleine schafft keine Gerechtigkeit. Die Menschen in den USA gehen auf die Straße und protestieren. Sie fordern Antworten auf und Konsequenzen aus George Floyds Tod. Stattdessen begegnet ihnen die Polizei teilweise mit Repressionen und weiterer Gewalt.

13. Juni 2020